Martina Baumgart

Sachgebietsleiterin Prävention / Opferschutz / LSBTI*Landeskriminalamt HamburgThema: Gewalt im öffentlichen Raum

Im Oktober 1983 begann Frau Baumgart bei der Polizei Hamburg. War sie zunächst als Ermittlerin und Sachbearbeiterin an unterschiedlichen Dienststellen tätig, wechselte sie Ende 1997 zur Polizeilichen Kriminalprävention – ein Arbeitsbereich, in dem sie nach wie vor leidenschaftlich und mit Begeisterung tätig ist. In ihren Zuständigkeitsbereich fallen neben der Polizeilichen Kriminalprävention Grundsatzfragen des Polizeilichen Opferschutzes sowie Belange der LSBTI*-Communities. Letztere werden speziell durch zwei hauptamtliche LSBTI*-Ansprechpersonen repräsentiert.

Mit „Jugend, Prävention, Opferschutz und LSBTI*“ sind zentrale gesamtpolizeiliche Themen im Landeskriminalamt Hamburg angesiedelt. Als Servicedienststelle liegt eine unserer Aufgaben darin, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Polizei mit den jeweils spezifischen Fachinformationen zu versorgen, damit die Rechte und berechtigten Interessen von Jugendlichen, Opfern oder Mitgliedern der LSBTI*-Communities in der polizeilichen Sachbearbeitung angemessen Berücksichtigung finden.

Darüber hinaus stehen wir im Austausch mit behördlichen oder zivilgesellschaftlichen Akteuren und informieren in enger Zusammenarbeit mit der Polizeilichen Öffentlichkeitsarbeit zu unterschiedlichen Themenbereichen.

Diese Informationen umfassen vorwiegend Hinweise zu aktuellen Kriminalitätsphänomen und den Möglichkeiten, diesen zu begegnen. Vorwiegend werden sie vom „Endverbraucher“ erfragt, fließen aber gleichwohl auch in Bachelor- u.a. andere Arbeiten ein. Zunehmend werden auch medial Präventionshinweise als Mehrwert und Service in der Berichterstattung genutzt.

„Gewalt im Alltag – Wandel der polizeilichen Arbeit an ausgewählten Beispielen“ spannt einen Bogen der polizeilichen Arbeit von Mitte/Ende der 90er Jahre bis heute.

Anhand der Themenfelder „Beziehungsgewalt, LSBTI* und Zeugen- und Helferverhalten“ werden erfolgte Paradigmenwechsel sowie neue/angepasste polizeiliche Konzepte vorgestellt.

Mit Bezug zur aktuellen Kampagne „In Hamburg schaut man hin“ präsentiert sich die Polizei als Partner in einem Sicherheitsdialog und wirbt so für eine Gesellschaft des Hinsehens, insbesondere im persönlichen Lebensumfeld, in dem jede/r Einzelne der eigene Experte für „Stimmigkeit“ ist.

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